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Die Wiener Rechtsanwaltskammer vertritt nicht nur die Interessen aller in Wien niedergelassenen Rechtsanwälte, sondern fungiert auch für Bürgerinnen und Bürger, die rechtlichen Rat suchen, als Servicestelle.

Handyraub kein Jugendstreich

Handys sind auch unter Jugendlichen ein heiß begehrtes Objekt. Das führt allerdings immer öfter vor das Strafgericht. Denn sobald ein Handy durch Drohung oder mit Gewalt einem anderen abgenommen wird, handelt es sich um ein schweres Delikt mit einer Strafdrohung von 1 bis 10 Jahren. Bei Jugendlichen halbiert sich die Strafdrohung auf bis zu 5 Jahren. Es ist also kein Jugendstreich sondern tatsächlich das Verbrechen des Raubes.

Auch wenn für Jugendliche diverse Alternativmaßnahmen zu einer Gefängnisstrafe vorgesehen sind, ist eine solche nicht ausgeschlossen, insbesondere auch in der Form der Untersuchungshaft vor Urteilsfällung.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Kinder und Jugendliche auf die Konsequenzen ihres Tuns hingewiesen werden. Damit können sie sich wehren, sollten sie Opfer sein bzw. kommen gar nicht erst in die Rolle des Täters.

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Wiener RAKBlawg

12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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