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24.06.2009 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Stefan Prochaska,
Verbindung von Tradition und Moderne!

Anlässlich des zehnten Todestag des langjährigen Präsidenten Prof. Dr. Walter Schuppich haben wir letzte Woche das erste WALTER SCHUPPICH SYMPOSIUM im Kursalon Hübner abgehalten. Prof. Dr. Walter Schuppich hat sich stets dafür eingesetzt, die freie und unabhängige Rechtsanwaltschaft abzusichern. Zu Ehren des „Anwalts der Anwälte“ und großartigen Menschen befasste sich das Symposium mit einer der Grundsäulen der Rechtsanwaltschaft, der „Rechtsanwaltlichen Verschwiegenheit“. Hochkarätige Vortragende wie Univ.-Prof. Dr. Brigitta JUD Rechtsanwalt Dr. Georg FIALKA, Wien Christian WISSKIRCHEN, LL.M, London und Prof. Dr. Hans-Jürgen HELLWIG, Frankfurt/Main referierten zu diesem Thema. Die rechtsanwaltliche Verschwiegenheit ist neben der Unabhängigkeit und absoluten Treue zum Klienten Voraussetzung für die Ausübung des Rechtsanwaltsberufes. Zum Schutz unserer Klienten muss zunehmenden Tendenzen, die Verschwiegenheitspflicht aufzuweichen, Einhalt geboten werden. Diese Säule des rechtsanwaltlichen Berufes ist nicht nur als Pflicht, sondern gleichzeitig auch als Recht zu verstehen. Rechtsanwälte agieren modern und fortschrittlich, bleiben dabei aber den Grundfesten des Berufsstandes treu. Das haben wir bei der heurigen Plenarversammlung bewiesen, die im Anschluss an das Symposium stattfand. Auch hier ist eine Verbindung von Tradition und Moderne gelungen. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich an den Wahlurnen eingefunden und so ein kräftiges Lebenszeichen des Standes gegeben.

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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