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27.04.2009 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Stefan Prochaska,
Sparen ist angesagt - aber mit Strategie!

Auch im Justizbereich muss gespart werden. Gebühren werden erhöht, Planstellen eingespart. Wir Rechtsanwälte werden dabei auch in die Pflicht genommen. Wir sind dazu bereit, unseren Beitrag zur Entlastung der Justiz zu leisten, wenn wir die Chance bekommen, unsere Mehrleistungen gerecht entlohnt zu erhalten. Dabei geht es aber nicht nur um die vernünftige Auslagerung von Aufgaben der Justiz an Dienstleister wie uns Rechtsanwälte. Bei der Auslagerung sollten auch standesrechtliche Erwägungen und Rivalitäten in den Hintergrund treten. Ich denke daher, dass der vollstreckbare Anwaltsvergleich sinnvoll wäre, nicht um Notaren mehr Konkurrenz zu machen, sondern um den Bürgerinnen und Bürgern mehr Ansprechpartner für die Errichtung vollstreckbarer Urkunden zur Verfügung zu stellen. Es gibt ca. 5000 Rechtsanwälte in Österreich, die dabei helfen könnten, die Gerichte zu entlasten. Nutzen Sie diese Kraft! Nur durch eine massive Entlastung der Gerichte wird der Abbau von Planstellen ohne Nachteile für die Qualität des Rechtsstaates funktionieren. Bloße Scheineinsparungen wie etwa zuletzt die Stundung von Mieten seitens einer öffentlichen Einrichtung an die andere werden nichts bringen. Echte Einsparungen sind gefragt, nicht nur die Verschiebung von Aufwand innerhalb des gesamten Systems!

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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