Kontakt
office@rakwien.at
Tel.: +43 1 533 27 18-0

Blawg

hier finden sie die Blawgeinträge.

21.09.2015 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Elisabeth Rech,
Grunderwerbsteuer Neu

Die Steuerreform 2015/16 bringt mit Jahreswechsel umfangreiche Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes. Übertragungen von Immobilien werden größtenteils empfindlich teurer. Betroffen sind sowohl entgeltliche als auch unentgeltliche Übertragungen, etwa durch Schenkungen, Erbschaften oder im Zusammenhang mit der Auflösung einer Ehe. Es erhöht sich sowohl die Bemessungsgrundlage – anstelle des dreifachen Einheitswertes tritt der wesentlich höhere Grundstückswert – als auch innerhalb der Familie der Steuersatz, der zukünftig als Stufentarif zwischen 0,5%-3,5% ausmachen wird. Auf Antrag kann die Grunderwerbsteuer in Raten auf bis zu 5 Jahre verteilt bezahlt werden.
Sie erhöht sich dabei jedoch um 2% pro Jahr.
Wann der richtige Zeitpunkt für eine Liegenschaftsübertragung ist, welche Art der Übertragung die vernünftigste ist, und wie sie am sichersten ausgestaltet werden kann, ist individuell zu prüfen. Dazu gehören auch Überlegungen, wie die Liegenschaft künftig genutzt werden soll oder wie sichergestellt werden kann, dass sie nicht sofort veräußert oder belastet wird.Die Eintragung eines Wohnrechtes oder eines Belastungs- und Veräußerungsverbotes im Grundbuch hat schon so manchen Übergeber einer Liegenschaft vor bösen Überraschungen bewahrt.
Ihr Rechtsanwalt/Ihre Rechtsanwältin berät Sie umfassend.Sie verfügen aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit über das Wissen und die Erfahrung, welche Regelungen im Ernstfall auch vor Gericht halten und worauf in diesem Zusammenhang bei der Gestaltung von Verträgen besonders zu achten ist. Unter www.rechtsanwaelte.at finden Sie weitere Informationen samt Fallbeispielen sowie den Grunderwerbsteuer-Rechner. Mit ihm können Sie überblicksmäßig feststellen, ob eine Übertragung Ihrer Immobilie innerhalb der Familie vor dem 1.1.2016 sinnvoll sein könnte.

Rechtsanwaltssuche


SUCHEN
Leistungsbericht 2017 Anwaltsakademie


Wiener RAKBlawg

12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
Lesen Sie mehr

ZUM BLAWGARCHIV