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15.06.2015 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Elisabeth Rech,
Service der RechtsanwältInnen

Der Stand der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte setzt sich dafür ein, dass der Zugang zum Recht für alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes gewährleistet ist und leistbar bleibt. Die Angebote sind vielfältig und beeindruckend. In Zusammenarbeit mit dem Justizministerium wurde 2008 der Festgenommenen- Notruf ins Leben gerufen. Über die Telefon Nummer 0800 376 386 sind rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, RechtsanwältInnen erreichbar, um festgenommene Beschuldigte telefonisch oder auch vor Ort zu beraten und zu vertreten. Für die Erste Rechtsanwaltliche Auskunft stehen in der Rechtsanwaltskammer Wien von Montag bis Donnerstag RechtsanwältInnen zur kostenlosen rechtlichen Beratung zur Verfügung. Auch in den Magistratischen Bezirksämtern, in der Volkshochschule Hietzing und dem Wiener Hilfswerk wird dieses Service angeboten. Insgesamt ergeben sich dadurch rund 7000 Beratungskontakte pro Jahr. Das Klientenservice findet am Freitag in der Rechtsanwaltskammer Wien statt. RechtsanwältInnen beantworten in konkreten Fällen unentgeltlich Fragen zum Honorarund Standesrecht des Rechtsanwaltes und versuchen, Konfliktfälle zwischen Klient und Rechtsanwalt zu klären. Im Rahmen der Verfahrenshilfe (kostenfreie Vertretung vor allem in Zivil- und Strafverfahren) gab es im Jahr 2014 im Sprengel der Rechtsanwaltskammer Wien rund 7900 Bestellungen. Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf Strafprozesse. Es handelt sich dabei um Leistungen im Wert von rund 11,8 Millionen Euro. All diese Leistungen vollbringen unsere Kolleginnen und Kollegen neben ihrer täglichen Arbeit. Es ist ihnen allen für ihr Engagement zum Ansehen unseres Standes zu danken.

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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