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07.05.2015 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Brigitte Birnbaum,
Ein wichtiges Stück Freiheit

Die Freiheit der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte ist es, sich selbst organisieren und verwalten zu dürfen. Das ist ein Privileg im Staat Österreich, dessen sind wir uns bewusst. Es ist unser höchstes
Ziel, uns für die Interessen unserer Klienten einzusetzen und ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen. Und diese Freiheit ist unabdingbares Fundament für Menschenrechte und Bürgerfreiheiten. Das gilt gerade in Zeiten, in denen diese durch staatliche und europäische Überregulierung zunehmend eingeengt werden. Eine starke Rechtsanwaltschaft muss geschlossen europäischen Fehlentwicklungen entgegenhalten, die die Autonomie der Rechtsanwaltskammern einschränken und damit die Unabhängigkeit der Rechtsanwälte gefährden. Den Schutzzweck der autonomen anwaltlichen Selbstverwaltung dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. Die Mitglieder der Wiener Rechtsanwaltskammer wählten vergangenen Mittwoch ihre neuen Präsidenten für den Ausschuss und den Disziplinarrat. Unsere frei gewählten Repräsentanten vertreten sachkundig, ehrenamtlich und unentgeltlich unseren Stand. In den vergangenen sieben Jahren war RA Dr. Michael Auer Präsident der Wiener Rechtsanwälte. Unser Dank gilt ihm für sein unermüdliches Engagement, die stete Verteidigung unserer Freiheit und für die repräsentative Vertretung auf höchster Ebene. Er übergibt in diesen Tagen das Amt an Universitätsprofessor Dr. Michael Enzinger. Die Idee der Selbstverwaltung als Inbegriff verantworteter Freiheit wird weitergetragen.

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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