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12.01.2015 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Brigitte Birnbaum,
Die Hypo - eine Lehre

Die Hypo - eine Lehre


Der brillante Bericht der früheren OGH-Präsidentin Griss hat das ins Bewusstsein gerückt, was auch schon die Finanz-Katastrophen etwa der Städte Salzburg und Linz gelehrt haben: Die Vorgänge in der Welt der Finanzen, Verträge und Haftungen sind heute viel zu kompliziert geworden, als dass Politiker und Beamte ihnen allein gewachsen wären. Jedes Mal wäre die öffentliche Hand – also der Steuerzahler – viel besser ausgestiegen, hätte man sich frühzeitig der Expertise von Rechtsanwälten bedient. Aber das hat man nicht. Sei es, weil man sich selbst maßlos über- und die Problematik unterschätzt hat. Sei es, dass man sich das Honorar ersparen wollte, worauf dann das Hundertfache an Schaden entstanden ist.

Das ist nun keine vordergründige Kritik an Politik und Beamtenschaft. Das ist nur die – sich jetzt hoffentlich verbreiternde – Erkenntnis, dass es den Generalisten nicht mehr geben kann, der alles versteht und beherrscht.
Rechtsanwälte haben zum Unterschied von Banken auch noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie haben einzig und allein das Interesse ihres Mandanten im Auge. Sie dürfen – bei andernfalls strengen rechtlichen Konsequenzen! – gar kein anderes Interesse beachten. Und schon gar nicht das (legitime) Umsatz- und Gewinninteresse einer Bank.
Die Erkenntnis, wie notwendig Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte als Spezialisten sind, zeigt sich aber auch in vielen anderen Bereichen. Vom Scheidungs- bis zum Vertragsrecht haben es viele Menschen schon bitter bereut und vor allem teuer bezahlt, dass sie auf die Beratung durch einen Rechtsanwalt verzichtet haben. Denn was ist teurer als ein Rechtsanwalt? Kein Rechtsanwalt!

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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