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30.06.2014 | Blawgarchiv | Mail an den Autor

Dr. Stefan Prochaska,
2802 Unternehmer

2802 Unternehmer
 

2802 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte haben derzeit wir in Wien, als Betreiber von Anwaltsunternehmen verschiedener Größe. Vom Einzelunternehmen bis zur Gesellschaft mit hunderten Mitarbeitern. Diese große Zahl und die unterschiedliche Ausrichtung dieser Anwaltsunternehmen verdeutlicht, dass in unserem Berufsstand hoher Konkurrenzdruck besteht und die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte um Mandanten ringen. Der Anwaltsberuf von heute ist jenem vor zwanzig Jahren kaum ähnlich. Die Anwaltsunternehmer wurden und werden auch immer effizienter und spezialisierter, um die Anforderungen ihrer Kunden zu betreuen. Diese Kunden profitieren davon und nehmen auch gern zur Kenntnis, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte dennoch ihren wichtigen Grundprinzipien wie absolute Vertrauenswürdigkeit, Verschwiegenheit und Parteilichkeit treu geblieben sind, und diese sogenannten Core Values gepaart mit modernem Dienstleistungsstandard zur optimalen Beratung anwenden.

In der Zukunft wird noch mehr gefordert sein, sich als modernes Dienstleistungsunternehmen in einem umkämpften Markt zu positionieren. Daher müssen auch wir Rechtsanwälte uns überlegen, welches „Produkt“ wir Kunden anbieten wollen und wie wir das am besten tun. Hier stehen wir Rechtsanwälte uns manchmal selbst im Weg, denn wir werden üblicherweise engagiert, um jedwedes Risiko im Vorhinein auszuschalten. Alles „sicher“ zu machen, das wollen wir auch für uns selbst. Es gilt stattdessen eine Mentalität zu entwickeln, die den Mut zum Risiko und den Willen zum wirtschaftlichen Erfolg in sich trägt.

Wir sollten lernen, in betriebswirtschaftlichen Kategorien zu denken, Aufwand und Kosten gegen den Nutzen abzuwägen, damit am Schluss dieser Rechnung unser wirtschaftliches Überleben – und damit unsere Unabhängigkeit im Rechtsstaat und im Dienste unserer Klienten – gesichert bleibt.

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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