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Service

Die Wiener Rechtsanwaltskammer sieht sich als Servicestelle für alle, die rechtlichen Rat suchen.

Elektronisches anwaltliches Treuhandbuch (eATHB)

Die Wiener Rechtsanwälte sind seit 1.7.2000 verpflichtet, die ihnen anvertrauten Treuhandgelder ausschließlich über elektronisch besonders gesicherte Anderkonten abzuwickeln. Über diese Konten kann nur nach Erteilung des "Freigabesiegels" durch die Rechtsanwaltskammer Wien disponiert werden. Andere Dispositionen (Barbehebungen) sind ausgeschlossen.

Gemäß den Bestimmungen des  Berufsrechts-Änderungsgesetzes 2010 hat die Rechtsanwaltskammer  Wien eine Vertrauensschadenversicherung, die Schäden bis zu EUR acht Millionen zweimal jährlich deckt, abgeschlossen.

Das elektronische Anwaltliche Treuhandbuch (eATHB) bietet Treugebern und Begünstigten im Zusammenhang mit Treuhandschaften Sicherheit auf hohem technischen Niveau. Es wurde seinerzeit in Kooperation mit der damaligen Creditanstalt AG als Lizenzgeber entwickelt und ermöglicht auf EDV-Basis die Kontrolle des Geldflusses.

Ein besonderer Vorteil des eATHB ist die freie Wahl des Kreditinstitutes für Klienten und Rechtsanwalt, sodass Vorteile, die aufgrund ständiger Geschäftsbeziehungen existieren, erhalten werden können. Alle größeren Banken und Kreditinstitute am Wiener Markt nehmen als Lizenznehmer am System des eATHB teil.

Bisher wurden bereits mehr als 124.000 Treuhandschaften mit einem Gesamtvolumen von rund EUR 45 Milliarden über das eATHB erfolgreich (Stand 10.03.2016) abgewickelt.

Download Treuhandmodul (Stand 13.04.2016)


Beilagen zum Statut 2010 der Treuhandeinrichtung der Rechtsanwaltskammer Wien

Statut Treuhandbuch
Meldung der anonymen Treuhandschaft
Untersagungserklärung

Auszug aus den Versicherungsbedingungen
 
Meldung (nur elektronisch über Treuhandmodul möglich)

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12.10.2015 | Mail an den Autor

Ein Stand wehrt sich

Der Rechtsanwaltstarif ist eine Säule, um der Anwaltschaft eine angemessene Entlohnung zu sichern. Der Tarif ist seit 7 Jahren eingefroren, die Inflation beträgt inzwischen mehr als 15 Prozent. Die Justizminister Karl und Brandstetter gestanden zwar die Notwendigkeit der Anpassung ein, haben diese aber nicht durchgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft sieht sich aufgrund der nicht eingehaltenen politischen Zusagen gezwungen, die kostenlose Rechtsberatung vorläufig ab November einzustellen.
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