Die Wiener Rechtsanwaltskammer
Die Wiener Rechtsanwaltskammer vertritt nicht nur die Interessen aller in Wien niedergelassenen Rechtsanwälte, sondern fungiert auch als Servicestelle für alle, die rechtlichen Rat suchen.17. Forensisch-Psychiatrische Tagung in Wien
Freitag, 3.12.2010, 8.45 Uhr im Festsaal des Obersten Gerichtshof Unbedingte Anmeldung erforderlich
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte
20.10.2010 / Wien, MID Town Businesscenter
14:00 bis 18:00 Uhr
Kostenpflichtiges Seminar der österreichischen Gesellschaft für Versicherungsfachwissen www.gvfw.at
Anmeldung
Vortrag Risikomanagement in Anwaltskanzleien in der RAK Wien: Kernpunkt saubere Dokumentation
Der Seminarraum der RAK Wien war gut gefüllt, als der Berliner Rechtsanwalt und Mediator Markus Hartung – langjähriger German Managing Partner einer internationalen Anwaltssozietät und Spezialist für Konfliktmanagement und anwaltliches Berufs- und Haftungsrecht – am 27. Mai eine Einführung in das Thema Risikomanagement in Anwaltskanzleien gab. Das Unternehmen von Lauff und Bolz – Fachversicherungsmakler für rechts- und wirtschaftsberatende Berufe – hatte mit freundlicher Unterstützung der Rechtsanwaltskammer Wien zu dem Themenabend geladen.
In seinem kurzweiligen Vortrag spannte Markus Hartung einen Bogen von den typischen Risiken, die jede Rechtsberatung mit sich bringt über die Inkompatibilität von der Erwartungshaltung der Klienten und dem Selbstverständnis der Rechtsanwälte über zu erbringende Leistungen bis hin zu konkreten Lösungsansätzen. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis illustrierten die Anforderungen, denen sich Rechtsanwaltsunternehmen heute stellen müssen. Hartung machte deutlich, dass Risikomanagement bereits mit der Aktenanlage beginnt und gerade größere Sozietäten klare Abläufe benötigten, um Risiken beherrschbar zu machen. Besonderes Augenmerk legte er auf die unabdingbare saubere Dokumentation und Aktenführung, denen gerade in Zeiten von E-Mail und Blackberry große Beachtung geschenkt werden sollte. Die Diskussion wurde beim anschließenden Buffet angeregt fortgesetzt.
Download PDF Präsentation zum Vortrag
Fotos der Veranstaltung
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"Junganwältetag 2010" - Wiener Rechtsanwaltskammer informierte wieder über Kanzleigründung und Unternehmensführung
Zahlreiche Junganwältinnen und Junganwälte sind am 22. April der Einladung der Wiener Rechtsanwaltskammer zum Junganwältetag 2010 ins Raiffeisen Forum Wien gefolgt. Bei der kostenlosen Serviceveranstaltung, die von Raiffeisen durch die Bereitstellung der Räumlichkeiten unterstützt wurde, konnten Mitglieder der Wiener Rechtsanwaltskammer und Studierende ihr Wissen hinsichtlich einer Kanzleigründung erweitern. Ausgewählte Experten sprachen im Rahmen von Podiumsdiskussionen zu Themen wie Strategie, Planung, Controlling und Management von Kanzleien.
Bereits zum zweiten Mal lud die Rechtsanwaltskammer Wien Junganwälte dazu ein, ihr Know-how hinsichtlich der Gründung und des professionellen Managements einer Kanzlei im Rahmen des Junganwältetages zu vertiefen. Der Junganwältetag ist ein Service der Kammer für ihre Mitglieder. Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen erhalten umfassende Information aus Bereichen, die während des Studiums und der weiteren Ausbildung oft nicht oder nicht ausreichend vermittelt werden, aber für den Aufbau und das Management einer Kanzlei notwendig sind. Mit der Veranstaltung werden Themen besetzt, die für Rechtsanwälte essentiell sind, erklärt Dr. Stefan Prochaska, Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer und Initiator des erfolgreichen Events.
Im Rahmen zweier Workshops, die mit einem Podium aus namhaften Experten aus Wirtschaft und Recht besetzt waren, wurden Fragen zu Methoden, betriebswirtschaftlichen Tools, Marketing und dem richtigen Umgang mit Medien diskutiert. Zu Beginn unterschätzen leider viele Anwälte den finanziellen und strukturellen Aufwand, den eine Unternehmensgründung mit sich bringt. Es ist wichtig, sich am Anfang einen Überblick zu verschaffen und die schrittweise seine Strategie umzusetzen, so Dr. Christian Ohswald, Leiter Raiffeisen Private Banking. Ing. Franz Nigl ging in seinem Statement auf das Entlohnungssystem der Anwälte ein: Bei der Verrechnung der Honorare der Anwälte an ihre Klienten sollte es aus meiner Sicht einen Schritt in Richtung leistungsorientierte Bezahlung geben. Denkbar wäre eine Basispauschale und ein erfolgsabhängiger Anteil. In einem Punkt waren sich die Gastredner einig: Um eine Rechtsanwaltskanzlei erfolgreich zu führen, genügt es heute nicht mehr, einfach ein Messingschild am Türeingang anzubringen: Die richtige Strategie, ein Businessplan und ein Qualitätsmanagement gehören heute genauso dazu wie eine gut strukturierter Unternehmensauftritt im Internet.
Junganwälte, die eine Kanzlei eröffnen, sollten sich vor der Start unbedingt Zeit nehmen, um sich Gedanken über ihr Geschäftsmodell, ihre Kernkompetenzen und ihren potenziellen Kundenstock zu machen. Wieviel Zeit verbringe ich beim Kunden? Wieviel Zeit brauche ich für administrative Tätigkeiten? Welche Verrechnungsgrundsätze gelten bei meinem Honorar? Neben derartigen betriebswirtschaftlichen Fragen wurden auch Themen wie die neuen Herausforderungen und Chancen durch die Kommunikation in social media sowie der richtige Umgang mit Journalisten im Zuge der Positionierung der eigenen Kanzlei diskutiert. „Durch die zusätzliche Managementfunktion, die ein Anwalt neben seiner Beratertätigkeit erfüllen muss, wird der zeitlich Aufwand natürlich größer. Effektive Planung und ein gutes Zeitmanagement sind wichtig um langfristig qualitativ hochwertige Leistungen anbieten zu können“, erklärt Claudine Vartian, Managing Partnerin bei DLA PIPER WEISS-TESSBACH, die Aufgaben, die durch die Ausübung einer Führungsfunktionen auf Rechtsanwälte zukommen.
Im Anschluss an die praxisrelevante Podiumsdiskussion gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, bei der Junganwältemesse konkrete Informationen zum Thema „Unternehmen Rechtsanwalt“ einzuholen. Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte konnten sich bei insgesamt 14 Anbietern aus den Bereichen Software, Versicherung und Verlage zu Dienstleistungen und Produkten informieren.
Programm zum Download
CVs Podiumsgäste zum Download
Video der Veranstaltung
Firmenprofile der Aussteller zum Download (iaR)
ACP_JurXpert, Advokat, AON, EDV 2000, Engineering Networld, Lawyers and more, Manz, Martrix Communications, PHH, Presse, Schiffl, Standard, von Lauff und Bolz

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Fotos: RAKW/Frank Helmrich | |
Angeregte Diskussion bei gut besuchter Enquete „Sicherheit bei Gericht“
Über 50 Gäste folgten am 8. März der Einladung der Rechtsanwaltskammer Wien zur Enquete „Sicherheit bei Gericht“. Im Looshaus am Michaelerplatz diskutierten Experten aus den Fachbereichen Justiz, Sicherheit, Mediation und Psychosoziales über Herausforderungen und mögliche Sicherheitsmaßnahmen an österreichischen Gerichten.
Immer wieder kommt es im Zuge von langwierigen Gerichtsverfahren zu Amokläufen oder bedrohlichen Situationen. Wie können derartige Eskalationen verhindert werden? Wie können alle Beteiligten geschützt werden? Wie erkennt man Gefahrenpotenziale frühzeitig? Diese und weitere Fragen standen bei der Veranstaltung, die von Dr. Michael Auer eröffnet wurde, am Programm. Unter der kompetenten Leitung von ORF Moderator Dr. Peter Resetarits diskutierten am Podium Dr. Brigitte Birnbaum (Vizepräsidentin der RAK Wien), Mag. Doris Täubel-Weinreich (Vorsitzende der Fachgruppe Familienrecht der österreichischen Richterinnen und Richter), Dr. Joachim Hinsch (Leiter des Instituts für Ehe- und Familientherapie, Wien und Ex-Cobra Chef Wolfgang Bachler (Sicherheitsberater und Krisenmanager).
In der anschließenden, angeregt geführten Publikumsdiskussion brachten fachkundige Besucher weitere Erfahrungen, kritische Meinungen und persönliche Sichtweisen ein. Die Experten waren sich darüber einig, dass Maßnahmen nur dann greifen können, wenn sie Teil eines Gesamtkonzeptes sind. Ausreichende Sicherheitsvorkehrungen in den Gerichten gehören ebenso dazu wie eine bessere Ausbildung in Kommunikation und Konfliktmanagement für im Justizbereich tätige Personen sowie vermehrte Beratungs-, Therapie- und Mediationsangebote. Auch bessere Information der Bevölkerung darüber, was bei Gerichtsverfahren auf sie zukommt, wurde gefordert, um Enttäuschungen durch falsche Erwartungshaltungen von vorn herein zu vermeiden.
Derzeit werden die Ergebnisse der Enquete zu einem Forderungskatalog zusammengefasst, der der Justizministerin übergeben werden soll.
Fotos der Veranstaltung
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Juristenball 2010, 13.02.2010
13.02.2010 / Hofburg Vienna
Junge Damen und Herren, die Freude daran haben, den Ball zu eröffnen
laden wir ein, sich ehestens - möglichst paarweise - im Ballbüro (Frau Mag. Schöner) anzumelden.
Ehebaldige Tischreservierung wird empfohlen!
Post: 1016 Wien, Justizpalast, PF 35
E-Mail: office@juristenball.at; www.juristenball.at
Büro dzt.: Wien 8., Landesgerichtsstraße 11, Parterre, Zi. 063
Tel. 01/40127 DW 1535, Fax-DW 1482; Montag - Freitag 9 - 13 Uhr
Kleidung
Damen: Großes (=langes) Abendkleid (KEIN Hosen-, Partyanzug oder kurzes Abendkleid)
Herren: Frack, Smoking (schwarz oder dunkelblau) oder Uniform (großer Gesellschaftsanzug)
Neujahrsempfang 2010
Am 21. Jänner fand der traditionelle Neujahrsempfang der Rechtsanwaltskammer Wien statt. Erstmals durften in diesem Rahmen auch die Rechtsanwaltsanwärter als Mitglieder begrüßt werden und RA Dr. Gerhard Horak erhielt das Ehrenzeichen der RAK Wien verliehen.
Neujahrsansprache 2010 (.pdf)
Rede zur Ehrung von Dr. Gerhard Horak (.pdf)
Fotos der Veranstaltung
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